Retten, Löschen, Bergen, Schützen

Ausbildung!

Die Ausbildungsinhalte sind in der Feuerwehrdienstvorschrift 2 (FwDV 2) bundeseinheitlich festgeschrieben und für Freiwillige FeuerwehrenPflichtfeuerwehrenWerkfeuerwehren und Berufsfeuerwehren inhaltlich gleich. Für letztere können jedoch weitergehende länderspezifische Vorgaben existieren. Generell sind die Vorgaben der FwDV 2 nur als Minimalanforderungen zu betrachten.

Während die Truppausbildung meist in der Feuerwehr selbst (bzw. auf Kreisebene) durchgeführt wird, werden Weiterbildung und Spezialausbildungen in Landesfeuerwehrschulen durchgeführt, da hier auch die Infrastruktur einfacher und kostengünstiger herzustellen ist. So können Lehrgangsteilnehmer auch mit Geräten arbeiten und üben, die in der eigenen Feuerwehr nicht vorhanden sind.

Lehrgänge!

Die Ausbildung bei den Feuerwehren in Deutschland gliedert sich in drei Teile (schematische Darstellung siehe Bild "Übersicht der Ausbildungen bei Feuerwehren in Deutschland):

Übersicht über Ausbildung bei Feuerwehren in Deutschland
  1. die dreiteilige Truppausbildung, besteht aus Grundausbildungslehrgang (Truppmannausbildung Teil 1), sowie der darauf aufbauenden Truppmannausbildung Teil 2, beide sind von jedem Feuerwehrmann (SB) zu durchlaufen, sowie dem abschließenden Truppführerlehrgang.
  2. die technische Ausbildung beinhaltet neben zusätzlichen allgemeinen Ausbildungsinhalten wie z.B. die Ausbildung zum SprechfunkerAtemschutzgeräteträger und Maschinisten auch Sonderausbildungen wie das Verhalten bei Gefahrguteinsätzen. In manchen Bundesländern sind die Lehrgänge Sprechfunker und/oder Atemschutzgeräteträger in der Truppmannausbildung integriert.
  3. die Führungsausbildung bildet Führungskräfte, wie Gruppenführer und Zugführer (Feuerwehr) aus oder bildet sie für besondere Einsätze (z. B.: Gefahrguteinsätze) fort. Auch die Ausbildung zum Ausbilder gehört zu den Führungslehrgängen.[1]

Für jeden Lehrgang existieren Mindestvoraussetzungen, so kann ein Gruppenführerlehrgang nur als Truppführer besucht werden, ein Zugführerlehrgang nur, wenn man bereits Gruppenführer ist.

  • um Kreisausbilder werden zu können, besteht die Voraussetzung, Gruppenführer zu sein. Weiterhin der entsprechende Lehrgang und Gerätewart. (z.B. Kreisausbilder Maschinist: Gruppenführer, Maschinistenlehrgang sowie Gerätewartlehrgang)[1]